10. ADAC Fontane Rallye 2007

 

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Ehrentafel ( Sieger 2007 )

1. Frank Richert / Doreen Plischkaner – Ford

2. Wolfgang Meierholz / Detlef Schumann – Mitsubishi

3. Gero Wildgrube / Thomas Keller – BMW 

     

 

Richert gewinnt Fontane-Rallye – Rallye-Magazin

Quelle: www.rallye-magazin.de

Frühlingswetter wie aus dem Bilderbuch mit strahlender Sonne und blühenden Bäumen empfängt die 70 Teams bei der 10. Fontane-Rallye.

Erwartungsgemäß gewinnen Frank Richert und Doreen Plischkaner im Ford Escort Cosworth die Jubiläumsausgabe – aber erst nach hartem Kampf, denn Wolfgang Meierholz und Detlef Schumann schaffen im Mitsubishi drei Bestzeiten.

Favorit Frank Richert leistet sich auf den beiden ersten Prüfungen zwei kleine Fehler. Mit zwei von drei Bestzeiten erreicht Wolfgang Meierholz die Halbzeitpause als Spitzenreiter – Frau, Tochter und Enkel sind begeistert. Zu Beginn der zweiten Schleife treibt Richert den Ford Escort Cosworth wie entfesselt über die beiden Sprints, so dass auf den sandigen Teilstücken meterhohe Staubfontänen aufgewirbelt werden. Meierholz gewinnt zwar zum Abschluss erneut den schnellen Rundkurs mit der attraktiven Ortsdurchfahrt Lichtenberg, kann aber Richerts Sieg nicht mehr vereiteln.

Hartmut Möbus und Christa Draheim wiederholen ihre Top-Leistung von der Gravellandrallye und wuchten den Mitsubishi Galant erneut auf Rang 4. Vor ihnen landet das schnellste Team ohne Allradantrieb. Gero Wildgrube fliegt im BMW 325 mit 3-Liter-Maschine fehlerfrei über die Mischprüfungen und lässt den 2-Liter-Autos von Mark Muschiol (Clio), Klaus Teichmann (Almera) und Frank Reimann (Golf, mit krankem Motor) keine Chance.

Ein schönes Duell tragen Patrick Schmidt und Jeffrey Wiesner mit den BMW 318 aus. Patrick fährt sich mit extremen Driftwinkeln in die Herzen der Zuschauer, Jeffrey hält beim ersten Einsatz mit dem Ex-Gerst-BMW prima mit, schafft zwei Klassenbestzeiten und unterliegt mit nur 12 Sekunden. Die zahlenstärkste Klasse ist erstaunlicherweise die 1600er Klasse der Gruppen N und F2005 mit zehn Fahrzeugen. Hier halten sich Niels Kunze und Michael Schwendy (Citroen Saxo) für den verunglückten Masters-Auftakt schadlos, gewinnen die Klasse und schaffen sogar den Sprung unter die Top Ten.

Bei der zweiten Runde im Volvo Original Cup fehlen einige der bekannten Fahrer. Titelverteidiger Andreas Leue hat den Winterrost noch nicht ganz abgeschüttelt und muss sich mit Rang 3 begnügen. Peter Steffensmeier führt das Volvo-Feld nach einjähriger Pause lange an. Aber auf der letzten Prüfung fängt ihn Silvio Mollitor noch ab – mit nur zwei Zehntelsekunden Vorsprung feiert der Berliner seinen ersten VOC-Erfolg.

Für den Matador-Schotter-Cup können in Neuruppin Jokerpunkte gesammelt werden. Richert, Meierholz, Schmidt, Wiesner und Kunze nutzen die Chance, ihre “Nuller“ aufzubessern. Keine Punkte holen dagegen die bisher so erfolgreichen Fahrer Jörg Janasik, Uwe Joachim (beide mit defekter Antriebswelle), Martin Christ (Motorschaden) und Mirco Path (Ausritt). Die Tabelle wird erst nach der Emmersdorfer Schotter.-Rallye aktualisiert, wenn auch die süddeutschen Schotter-Spezis ihren Jokerlauf gefahren sind.

Ergebnis 10. ADAC-Fontane-Rallye Neuruppin

01. Richert/Plischkaner, Ford Escort Cosworth, H15, 21:27,3 Minuten

02. Meierholz/Schumann, Mitsubishi Lancer E6, N5, + 12,2 Sek.

03. Wildgrube/Keller, BMW 325i, H14, + 52,4 Sek.

04. Möbus/Draheim, Mitsubishi Galant VR4, N5, + 1:19,0 Min.

05. Muschiol/Harloff, Renault Clio Williams, H13, + 1:25,9 Min.

06. P.Schmidt/R.Schmidt, BMW 318is, N3, + 1:35,9 Min.

07. Teichmann/Güttler, Nissan Almera Kit Car, H13, + 1:36,6 Min.

08. Wiesner/Patzig, BMW 318is, N3, + 1:47,8 Min.

09. F.Reimann/S.Gohlke, VW Golf GTI 16V, H13, + 2:05,5 Min.

10. Kunze/Schwendy, Citroen Saxo VTS, N2, + 2:29,1 Min.

Vorbericht – Fontane mit Schotter-Cup-Teams – Rallye-Magazin

Quelle: www.rallye-magazin.de

Ihr 10-jähriges Jubiläum feiert die Fontane am Samstag. 74 Teams haben sich für die Rallye auf halbem Wege zwischen Berlin und Hamburg angemeldet.

Der Schotteranteil liegt zwar nur bei knapp 20%, dennoch ist die Fontane-Rallye ein Jokerlauf zum Matador-Schotter-Cup. 22 Teams wollen ihr Punktekonto aufstocken, darunter auch Jeffrey Wiesner, der bei seinem Debüt im Ex-Gerst-BMW 318is auf Patrick Schmidt trifft. Der Volvo Original Cup gastiert ebenfalls im Lande Brandenburg, sieben Schwedenpanzer wollen die Pisten rund um Neuruppin unter die Räder nehmen. Mit ebenfalls sieben Fahrzeugen ist der Nissan Micra Cup vertreten. Bei den Trabis kommt es zum klassischen Nord-Duelle zwischen Martin Christ und Lokalmatador Marek Zahn.

Favorit auf den Gesamtsieg ist natürlich Frank Richert. In den letzten beiden Jahren musste der Berliner seinen starken Ford Escort Cosworth vorzeitig abstellen; deshalb ist er für die Jubiläumsausgabe besonders hoch motiviert. Wolfgang Meierholz hat Platz 2 im Visier und ist gern bereit, auf den obersten Podiumsplatz zu klettern – falls Richert erneut straucheln sollte.

Besonderen Wert legt Rallyeleiter Jörg Litfin auf den Service für die Rallye-Fans. Die Anfahrten zum Rallyezentrum mitten in Neuruppin sind ebenso ausgeschildert wie zu den Zuschauerzonen. Jede der drei WPs weist einen Zuschauerpunkt mit Imbiss aus. Hauptattraktion wird – bei den angekündigten schönen Wetter – die spektakuläre Ortsdurchfahrt in Lichtenberg. Mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen neben der Strohballenschikane sowie Alfred Gorny und Martin Kasten am Mikrofon wird ein zünftiges Dorffest gefeiert.

Und es gibt einen besonderen Clou – die Fontane-Rallye kommt live ins Fernsehen. Am Freitagabend werden die Reporter von ZIP direkt von der Technischen Abnahme berichten, zu sehen im 3. Programm bei RBB am Freitag ab 19.00 Uhr.

Vorbericht – Fontane Rallye – 10. Streich – Rallye-Magazin

Quelle: www.rallye-magazin.de

Am 14.04. gastiert der Rallyetross der vielen ADMV-Serien, ADAC Landesmeisterschaften und Markenpokalen bereits zum zehnten Mal in Neuruppin.

Zur Premierenveranstaltung bietet der Veranstalter rund um Macher Jörg Litfin wieder drei verschiedene Wertungsprüfungen in einem anspruchsvollen Asphalt-Schotter-Mix.

Der Rundkurs um Lichtenberg mit einer Länge von 8,7 Kilometern mit Ortsdurchfahrt lockte im letzten Jahr viele Zuschauer an. Der Heimatverein kümmert sich rührig um die vielen Fans, versorgt diese mit selbst gebackenen Kuchen und Köstlichkeiten. Alfred Gorny wird als Streckensprecher alle wichtigen Informationen an den Mann bzw. Frau bringen.

Auch die Prüfung um Stöffin zeigt sich etwas verändert. Mit direktem Start zur Mischprüfung (3 Kilometer Schotter) am Ortausgang von Stöffin ist dieser Wertungsabschnitt sechs Kilometer lang und hat einen tollen Zuschauerpunkt erhalten. Eine Autobahnunterführung mit anschließender Spitzkehre, dazu eine Hanglage. Man sieht jeden Teilnehmer fast eine Minute. Man erreicht diesen Punkt von der Autobahnabfahrt Süd in Richtung Neuruppin und ist dann nach drei Kilometern schon an den großen markanten Windrädern in Richtung Stöffin.

Die WP3 ist 4,2 Kilometer mit der Ortsdurchfahrt Werder. Dort werden die besten Fotos gemacht. Belagwechsel mit einer Anhöhe von Schotter auf Asphalt und einen 90 Grad Abzweig lockt seit drei Jahren viele Fans an diese Stelle. Auch diese ist von der Abfahrt Nord in knapp zwei Kilometer direkt ohne Umwege erreichbar.

In diesem Jahr macht auch der Schotter Cup als Jokerlauf hier im Norden von Berlin halt, der bekanntlich Garant für weitere interessante Teams und Fahrzeuge ist. Die erwarteten 70 Teilnehmer können sich erneut auf das repräsentative Rallyezentrum im und am Sportcenter Kaatzsch freuen. Von hier aus werden die Teams in zwei Schleifen auf die Prüfungen rund um Neuruppin geschickt bevor gegen 19.00 Uhr die Veranstaltung mit der Siegerehrung beschlossen wird.

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