7.Fontane Rallye 2004

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Kein_Bild Ehrentafel ( Sieger 2004 )

1. Frank Richert / Doreen Plischkaner – Ford

2. Wolgang Meierholz / Uwe Lehmann – Mitsubishi

3. Ralf Reimann / Steve Herrmann – Subaru

     

 

Richert gewinnt Fontane-Rallye – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Frank Richert und Doreen Plischkaner gewinnen mit ihrem Ford Escort Cosworth die 7. Auflage der Fontane Rallye. Fünf Bestzeiten gingen auf das Konto des Berliner Duos.

Klare Sache: Frank Richert gewinnt die Fontane-Rallye

Frank Richert und Doreen Plischkaner gewannen die 7. ADAC-Fontane-Rallye nach Belieben. Nur zum Auftakt auf dem Pflaster-Rundkurs in der Neuruppiner Innenstadt bekamen sie die 300 PS ihres Ford Escort Cosworth nicht auf den rutschigen Boden; doch danach erzielte das Berliner Ehepaar alle weiteren sechs Bestzeiten. Am Ende hatten sie den Vorsprung auf die Konkurrenz auf über eine Minute ausgedehnt – für Frank Richert der dritte Gesamtsieg im fünften Lauf zum Schotter-Cup.

Der dreimalige Fontane-Sieger Wolfgang Meierholz steuerte seinen Mitsubishi Lancer in diesem Jahr auf Platz 2, der dritte Podiumsplatz ging an Ralf Reimann im Subaru, der diese Platzierung zum vierten Mal hintereinander in Neuruppin schaffte! Reimann musste hart gegen seinen Markenkollegen Kosta Tsiflidis kämpfen, ein Plattfuß in WP 6 entschied das Duell gegen den Griechen.

Eine großartige Leistung zeigte auf den gemischten Sand-, Asphalt- und Pflaster-WPs im Ruppiner Land der Schotter-Cup-Spitzenreiter Guido Imhoff. Mit Sebastian Walker als Co ließ der Niedersachse der Konkurrenz keine Chance und siegte in der starken 2-Liter-Klasse vor Klaus Teichmann (Nissan Almera) und René Pechtold (Opel Kadett), der ab der Halbzeit nur noch den 4.Gang hatte. Der Holsteiner Michael Path (VW Golf) gewann den Stadtrundkurs vor seinem Nachbarn Axel Schütt (Ford Escort). Die Fahrt der Schütt-Brüder endete in der WP 3 an einem Baum, glücklicherweise kamen sie mit Prellungen relativ glimpflich davon; Michael Path fiel beim zweiten Stadtrundkurs mit defekter Antriebswelle aus.

Die Limousinen aus dem Volvo Original Cup begeisterten auch diesmal die Fans. Dabei setzte sich Rainer Keck gegen Holger Knöbel und Volker Clasen durch und glänzte mit einem sechsten Gesamtrang vor Quertreiber Gero Wildgrube im heckgetriebenen BMW und dem Chemnitzer Mixed-Team Mark Muschiol und Claudia Harloff, die sich in der 2-Liter-Serienklasse überraschend gegen Roland Lanzke (Ford Escort) und den besten BMW 318 von Patrick Schmidt behaupteten.

Im DMSB-Rallye-Pokal hatte Stephan Haupt schon vorzeitig die Maximalpunktzahl erreicht. Der Golf-Treter aus dem Vogtland setzte trotzdem den sechsten Klassensieg obenauf. Wolfgang Meierholz und der bayerische Schotter-Spezi Rudi Macht (VW Polo) zogen mit Klassensiegen auf die Verfolgerplätze. Der Thüringer Senior Detlef Pfaff (Opel Astra) verlor trotz des zweiten Platzes in der Gruppe G zwei Ränge, weil er bei der sechsten Zielankunft ein Streichresultat opfern musste. Im ADMV-Pokal baute Ronny Teichmann (Nissan Micra) die Führung deutlich aus, weil Klaus Rothe im Miet-Micra an der gleichen Stelle wie die Schütts abflog. Bei den Trabis konnte Frank Vogl den Heim-Ascari Marek Zahn hinter sich lassen.

Die Fontane-Rallye erlebte mit 90 Startern einen starken Zuspruch, sicherlich auch wegen der familiären Atmosphäre bei der Ruppiner RSG. Dabei trauten sich lediglich drei norddeutsche Teams in den nahen märkischen Sand, obwohl in diesem Jahr nur 45% auf Naturwegen lief, die erst im dritten Durchgang der Bechlin-WP stellenweise hart wurden. 62 Teams erreichten das Ziel der einzigen Rallye im Nordteil des Landes Brandenburg.

Ergebnis:

1. Richert/Plischkaner, Ford Escort Cosworth, Gr. F, 22:54 Minuten

2. Meierholz/Lehmann, Mitsubishi Lancer E6, Gr. N, 1:12 Minuten zur zur.

3. Reimann/Herrmann, Subaru Impreza, Gr. F, 1:32 Min.

4. Imhoff/Walker, VW Golf Kit Car, Gr. F, 1:40 Min.

5. Tsiflidis/Müller, Subaru Impreza, Gr. F, 1:57 Min.

6. Keck/Knöbel, Volvo 244, Gr. F-2005, 2:07 Min.

7. Wildgrube/Keller, BMW 325i, Gr. F, 2:08 Min.

8. Muschiol/Harloff, Renault Clio, Gr. N, 2:41 Min.

8. Flach/Hirsch, Renault Clio RS, Gr. N, 1:56 Min.

9. Knöbel/Brentrup, Volvo 244, Gr. F-2005, 2:51 Min.

10. Teichmann/Klötzke, Nissan Almera Kit Car, Gr. F, 2:51 Min.

11. Haupt/Jockusch, VW Golf I 16V, Gr. F, 2:52 Min.

12. Lanzke/Schulze, Ford Escort RS 2000, Gr. N, 2:59 Min.

Stand im DMSB-Rallye-Pokal Region Ost nach sechs Läufen:

1. Haupt 120, 2. Meierholz 100, 3. Macht 95, 4. Rothe 94, 5. Pfaff 86, 6. Tscheuschner 85, 7. R.Teichmann 85, 8.Imhoff 80, 9. K.Teichmann 77, 10. Muschiol 75.

Keck gewinnt VOC in Neuruppin – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Die Publikumslieblinger des Volvo-Orginal-Cup waren auch bei der Fontane-Rallye ganz in ihrem Element. Mit einer tollen Show sorgten sie für prächtige Unterhaltung.

Acht Teams am Start zur Fontane Rallye. Im Volvo Fahrerlager wurde am Abend bei reichlich Bier und „geknöbeltes“ vom Grill über die harten Pisten in Neuruppin gejammert. Och, das arme Auto, Mensch muss das sein und überhaupt…“

Zum Start Samstag 11.00 Uhr schien alles vergessen. Prolog Innenstadt Neuruppin: Die Gaspedale der Keck und Knöbel Volvos kennen vom ersten Meter an nur zwei Befehle: Bodenblech oder Motor aus. Keck und Knöbel kommen im 30 Meter Drift am Start vorbei. Im Startbogen klatschen zwei Augen an den Sonnenschutz des Peltor-Helms. „Worauf habe ich mich hier eingelassen“ schnaubt Debütant Prillwitz zu Co Pilot Ihlefeldt. Von draussen scherzt Wikinger Chef Walther zu den startenden Volvos. „Die Leute sind nur wegen euch hier, also ich bitte um Show meine Herren.“

Henrich/Hoffmann nach dem Motto „kannste haben“ und räumen sogleich die erste Schikane ab. „Hab mich wohl vermessen, passte doch nicht quer durch!“ Die Zuschauer jubeln. Nach WP 1 Keck und Knöbel auf und davon! Der Rest folgt unauffällig im Sekundenabstand. Prillwitz schafft die 5. Zeit und Ihlefeldt brüllt „Geht doch“. WP 2, tiefe Löcher und Spurrillen schon nach 20 Fahrzeugen. Keck, Knöbel und Clasen klopfen erstmals bei der Allrad-Fraktion an. Zum Glück gab es nicht mehr Kurven, sonst wären Tränen geflossen. Clasen kämpft im Auto mit dem abgefallenen Sonnenschutz und schmeißt seinen Volvo beinahe in den falschen Abzweig! Henrich designed das Seitenteil seines 242 an einem Strohballen um und Wranik lässt es auch richtig fliegen. Tittgen gibt ebenfalls kräftig Gas und reißt sich die Flanke eines Reifens auf! Prillwitz hilft beim Wechsel mit Schlagschrauber und weiter geht s.

WP3- zu lange Asphalt Vollgaspassagen. Alle Volvos büßen kräftig ein. Knöbel und Prillwitz, sichtbar um Schadensbegrenzung bemüht, drehen ihre Volvo s an der ein und der selben Stelle in die Wiese. WP 4 Stadtprolog die Zweite. Keck und Knöbel wie gehabt nur Quer aber scheinbar sauschnell. Prillwitz versuchts auch Quer, leider zu quer und dreht sich vor der tobenden Masse. Henrich schließt nun Freundschaft mit den Schikanen und teilt sich die zweite Zeit mit Knöbel und auch Wranik und Steffensmeier kämpfen auf die Zehntel um die Plätze.

WP 5 bis 7- die Prüfungen gleichen einem Schlachtfeld. Die Vierrad-Akteure können aufatmen, denn mit 1,4 Tonnen Volvos sowie Heckantrieb und ohne Sperre hilft auch kein Talent. Henrich versucht es dennoch und versenkt seinen Volvo in einen Graben. Nach rund 15 Minuten ist der Volvo geborgen und weiter geht s. Der Volvo hat keinen Kratzer, die Landschaftsarchitekten aus Ruppin müssen jedoch mal nachmessen. Nachmessen wollte auch Wranik, der eine Minute später seinen schönen Volvo ebenfalls hier versenkt.

Die Bergungsmittel waren jedoch schon bei Henrichs Befreiungsmanöver derart in Mitleidenschaft gezogen worden, dass Wranik aufgeben muss. Natürlich ohne Kratzer, wie soll es auch anders sein. Steffensmeier reißt sich derweil im Wald den Tankschutz ab und Prillwitz poltert beinahe drüber. Ausweichhaken bei Tempo 140! Am Horizont ist ein abgerollter Micra gestrandet, „zum Glück das ich nicht im Polo sitze sonst wäre das hier vermutlich das Ende gewesen.“

Clasen greift noch mal an, zerstört einen Strohballen und ein Fotograf hechtet vorsichtshalber in die Hecke! Sorry! Eine Ecke weiter, Prillwitz kommt immer besser zurecht und biegt quer auf eine Wiese ein, die Zuschauer nehmen vorsichtshalber die Beine in die Hand und retten sich hinter die Strohballen. Hätte nicht geholfen, fragt den Fotografen!

Tittgen riecht die Lunte von Steffensmeiers Defekt und bläst zur Attacke. Steffensmeier versucht gegen zu halten, reißt sich den Tank fast ab und hat Glück überhaupt das Ziel zu sehen. Prillwitz freut sich über eine tolle WP Zeit zum Abschluss und kann bis auf wenige Sekunden aufschließen. Fazit: Alle Volvos ohne nennenswerte Kratzer zurück im Volvolager. So schlimm war es gar nicht, oder?

Endergebnis VOC

1. Keck/Knöbel 25.01 min ( 6.Gesamt)

2. Knöbel/Brentrup + 44 sek.( 9.Gesamt)

3.Clasen/Klippe + 1.52 min ( 19.Gesamt)

4. Tittgen/Baerg +2.44 min ( 22.Gesamt)

5. Steffensmeier/Jung + 2.46 min (24.Gesamt)

6. Prillwitz/Ihlefeldt + 2.54 min ( 27.Gesamt)

7. Henrich/Hoffmann + 16.04 min (61.Gesamt)

Imhoff im Schotter-Cup vorn – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Nach vier Monaten Sommerpause startete der Schotter-Cup bei der Fontane-Rallye in die zweite Saisonhälfte. Cup-Leader Guido Imhoff holte sich die volle Punktzahl.

Mit 92 Teams, darunter 26 der 34 Schotter-Cup-Teams, trat ein starkes Feld an in der Fontanestadt Neuruppin, rund 70 km nordwestlich von Berlin. Typisch für die Veranstaltung ist der ständige Belagwechsel mit Pflasterstraßen, Spurplattenwegen, schnellen Asphaltpassagen, glatten Naturwegen und knochenharten Sandalleen.

Frank Richert ließ bei seiner Heim-Rallye nichts anbrennen. Mit Ehefrau Doreen Plischkaner auf dem heißen Sitz begann er zwar beim Stadtrundkurs in Neuruppin mit einem Dreher auf dem historischen Sandsteinpflaster, doch dann stürmte er mit sechs Bestzeiten an die Spitze und deklassierte die Konkurrenz um über eine Minute. Der Sieg in der Division der Allrad-Fahrzeuge brachte allerdings nicht die erhoffte Punktzahl, da außer Richert nur noch Wolfgang Meierholz in der Division 3 startete. Für den dreifachen Fontane-Sieger Meierholz bedeutete daher der Gruppensieg in der Gruppe N/F2005 und der zweite Gesamtrang nur eine magere Punkteausbeute für den Schotter-Cup.

Volle Punkte holte sich dagegen der Cup-Leader Guido Imhoff in der Division 2 für verbesserte Fahrzeuge mit einer angetriebenen Achse. Mit dem fünften Divisionssieg im VW Golf Kit Car baute er die Führung im Schotter-Cup weiter aus. Mit dem zweiten Platz feierte Gero Wildgrube im BMW 325 sein bestes Saisonresultat. René Pechtold strahlte im Ziel über Platz 3 vor Sigi Mayrs Saab, hatte er doch ab WP 4 nur noch den 4.Gang zur Verfügung. Michael Path, diesmal im Golf unterwegs und Schnellster im Stadtrundkurs, musste ebenso mit defekter Antriebswelle aufgeben wie Sandspezialist Uwe Joachim im Opel Kadett.

Bei den seriennahen Fahrzeugen der Division 1 feierte Volvo-Treter Rainer Keck nach verkorkstem Saisonbeginn jetzt den zweiten Sieg in Folge. Keck nahm seinem Volvo-Konkurrenten Holger Knöbel bis ins Ziel 44 Sekunden ab. Der beste Fronttriebler wurde Dritter in der Division 1: Escort-Pilot Roland Lanzke kämpfte den schnellsten BMW-318-Fahrer Patrick Schmidt knapp mit 3 Sekunden nieder. Eine großartige Leistung zeigte einmal mehr Routinier Rudi Macht mit dem kleinen VW Polo als Fünfter, der in der 1600-cm³-Klasse erstmals von Jörg Janasik im Ford Puma gefordert wurde. Sehr stark fuhr erneut der junge Matthias Homuth, der mit dem Gruppe-G-Kadett nicht nur die Gruppe gewann, sondern in der Division 1 des Schotter-Cups gegen die stärkeren Gruppe-N/F2005-Autos bis ins Mittelfeld vorfuhr. Auch das zweite Gruppe-G-Auto im Schotter-Cup bleibt unter den Top Ten: Der 58-jährige Detlef Pfaff brachte seinen Astra zum fünften Mal problemfrei ins Ziel.

Zwischenstand Schotter-Cup nach 5 von 8 Läufen:

1. Imhoff/Walker, VW Golf 3 Kit Car, Div. 2, 4679 Punkte

2. Schmidt/Schuster, BMW 318is, Div. 1, 3706 Punkte

3. Richert/Gottschalk, Ford Escort Cosworth, Div. 3, 3700 Punkte

4. Pechtold/Schmidt, Opel Kadett GSi, Div. 2, 3672 Punkte

5. Knöbel/Brentrup, Volvo 244, Div. 1, 3574 Punkte

6. Macht/Volland, VW Polo GTI 16V, Div. 1, 3324 Punkte

7. Homuth/Lehmann, Opel Kadett GSi, Div. 1, 3178 Punkte

8. Clasen/Hab, Volvo 244, Div. 1, 2742 Punkte

9. Pfaff/Rauch, Opel Astra G, Div. 1, 2718 Punkte

10. Meierholz/Lehmann, Mitsubishi Lancer, Div. 3, 2695 Punkte

Nächster Lauf zum Schotter-Cup: ADAC-Rallye Deutsches Eck am 25. September bei Koblenz.

IG-Dreikampf in Brandenburg – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Bei der Fontane-Rallye lieferten sich die beiden Tabellenführer Schmidt/Schuster und Dörre/Dörre einen Kampf um die wichtigen letzten Punkte.

Zusätzlich erschwerend griff noch ein drittes Team, das auch die weite Anreise von 700 km nicht scheute, mit Herr/Littmann in den Kampf ein. Auf dem spektakulären Stadtrundkurs konnten Dörre/Dörre noch das Tempo wie erwartet bestimmen,aber auf den Schotter und Sandwegen rund um Neurupin schlug dann die Stunde des immer schneller werdenden Duos Schmidt/Schuster.

Mit beeindruckenden Zeiten untermauerten die beiden BMW-Piloten ihren Willen die 20 Punkte nach Hause zu fahren. Auch die IG-Neulinge Herr/Littmann lassen schon mit ihrer ersten IG Bestzeit ihr Potenzial aufblitzen. Das Sportsgeist in der IG groß geschrieben wird, zeigten die Dörres, in dem sie den BMW von Herr/Littermann der durch eine defekte Zylinderkofdichtung eingebremst wurde, von WP zu WP an den Haken nahmen.

So holten sich, nachdem Herr/Littermann auch noch ein etwas verformtes Fahrgestell einbremste und Dörre/Dörre ihr Asphaltfahrwerk an die Schmerzgrenze brachten und den obligatorischen Dreher einlegten, die Youngster Schmidt/Schuster die verdienten 20 Punkte und die weitere Führung in der IG Meisterschaft.

Am kommenden Wochenende geht es dann bei der Rallye Koblenz weiter im Kampf um die IG Krone.

Nissan-Spektakel bei der Fontane – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Spektakuläre Szenen lieferten auch die Starter des PEV-Rallye-Cups bei der Fontane-Rallye ab. Am Ende setzten sich erneut Ronny Teichmann und Co Simon Weißflog durch.

„Dabei haben wir nur durch Glück gewonnen“, erklärt Sieger Ronny Teichmann im Ziel. „Wir wollten bei diesem schwierigen Lauf auf alle Fälle ins Ziel kommen und haben dann von den Problemen unserer Gegner profitiert.“

Vor allem Gaststarter Klaus Rothe konnte sich stark in Szene setzen und lieferte sich mit Konkurrent Thomas Gerntke einen spannenden Kampf um die Führung in der „Micra-Klasse“. Doch bereits auf der dritten Prüfung kam das vorzeitige Aus, als Rothe nach einem Unfall aufgeben musste.

Zwei Prüfungen später erwischte es dann auch Thomas Gerntke, der nach einem Ausritt über fünf Minuten verlor und hoffnungslos zurückfiel. Damit war der Weg für Ronny Teichmann frei. Der KfZ-Meister gewinnt die Klasse mit deutlichem Vorsprung vor Sven Uhlrich und Wieland Unnasch.

„Es war eine spektakuläre Rallye und wir hatten am Ende das notwendige Quentchen Glück“, gestand der Nissan-Pilot. „Jetzt geht es zu unserem Heimspiel bei der Erzgebirgsrallye und dort brauchen wir einen zweiten Platz um den Cup-Sieg klar zu machen.“

Vorbericht – 95 Teams bei der Fontane Rallye – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Am Samstag startet die 7. Auflage der Neuruppiner Fontane Rallye.

Die Ruppiner Rennsportgemeinschaft kann sich zur Feier ihres 10jährigen Bestehen auf fast 100 Starter freuen.

„Es ist schön zu sehen, dass unsere Veranstaltung von den Aktiven so angenommen wird, somit hat sich die viele Arbeit der letzten Wochen und Monate gelohnt. Wir werden alles dafür tun, dass sich die Teams, die Gäste und Zuschauer in unserer Fontane Stadt wohl fühlen“

Einer der Höhepunke zum Jubiläum ist der Stadtrundkurs in Neuruppin, der in diesem Jahr gleich zweimal gefahren wird. Start ist hier um 11.00 Uhr. Als Favoriten gelten einmal mehr Wolfgang Meierholz – Mitsubishi Lancer Evo VI und Frank Richert – Ford Escort Cosworth. Aber auch die Volvo Cup Truppe, allen voran Altmeister Reiner Keck, ist bei der Vergabe um Podestplätze nicht außer Acht zu lassen.

Packender Motorsport wird aber auch in den kleineren Klassen geboten. Alle Spitzenteams der ADMV Meisterschaften und des Schotter-Cups starten in Neuruppin. Einer von ihnen ist der Plauener Klaus Rothe der nach einem Crash mit seinem Toyata erstmals einen Nissan Micra an den Start bringt. Ab der Startnummer 100 gehen die ersten Trabbis auf die Wertungsprüfungen, die von den vielen Fans sicherlich mit besonderer Begeisterung in der Fontane Stadt begrüßt werden.

Vorbericht Volvo-Cup in der Fontane-Stadt – www.rallye-magazin.de

Quelle: www.rallye-magazin.de

Der nächste Lauf zum Volvo Original Cup steht vor der Tür. Bei der Neuruppiner Fontane Rallye dürfen sich Fans wieder auf spektakuläre Drifteinlagen der Wikinger freuen.

Neben dem spannenden Sekundenkampf innerhalb des VOC sollte man auch mit einem Auge auf die Gesamtwertung blicken, denn das beinahe unmögliche schaffte Chef-Wikinger Jochen Walther höchst persönlich. Bei der 2002-Auflage der Neuruppiner Rallye markierte er eine Gesamtbestzeit.

Das damalige Einsatzfahrzeug kommt auch heuer zum Einsatz. Junior Cup Pilot Matthias Prillwitz gibt sein Debüt im VOC, hofft auf schnelle Eingewöhnung und nicht allzu dolle „Kloppe“ von seinen Volvo-Kollegen.

Starter VOC bei der Fontane Rallye

Holger Knöbel

Reiner Keck

Jörg Steffensmeier

Volker Clasen

Thedel Tittgen

Jan Christof Henrich

Marco Wranik

Matthias Prillwitz

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